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Finsterwalde, 30. August 2014

Finsterwalder Rüpel eröffnen Sängerfest

 

Ministerpräsident Woidke kommt auf den letzten Pfiff und übersteht unverletzt Fassbieranstich

 

Sie habe tüchtig Lampenfieber, gestand Katrin Gröbe vor ihrem ersten großen Bühnenauftritt vor Tausenden Menschen. Eigentlich wollte sie ihre Rede auswendig lernen, dann doch lieber Spickzettel mit Stichpunkten vorbereiten. Auf die hat die Vorsitzende des Sängerfestvereins am Freitagabend bei der Eröffnung des großen Stadtfestes allerdings nur am Anfang drauf gucken müssen.

 

Acht historische Finsterwalder Sänger auf der Bühne.
Foto: Dietmar Siedel

 

Nicht nur für Katrin Gröbe war der Auftakt des Finsterwalder Sängerfestes, das vor 60 Jahren das erste Mal und seit 1992 alle zwei Jahre gefeiert wird, als Vereinsvorsitzende eine Premierenveranstaltung. Für den Ministerpräsidenten lief es anfangs nicht so gut – er sei auf der Autobahn im dicken Verkehr stecken geblieben, begründete er sein Zuspätkommen hinter der Bühne. Doch auf der Bühne lief Dietmar Woidke zur Hochform auf. Nach nur vier Hammerschlägen zapfte er das erste Bier aus dem Fass des Brauhauses, wie zuvor etliche Male seine Vorgänger Manfred Stolpe und Matthias Platzeck – und einmal sogar Bundeskanzler Gerhard Schröder. Hatte der sich dabei noch, weil den Hahn falsch angefasst, tüchtig den Daumen blutig gequetscht, scheint Woidke bei Fass anstichen firm zu sein. Nur einmal sei ihm ein Ventil weggeflogen, erzählte er locker vor dem großen Publikum – bei dem er sich einzuschmeicheln verstand: Finsterwalde sei die Sangeshauptstadt von Deutschland.

 

Mit viel Applaus ist auch der elfjährige Tim bei seinem zweiten Sängerfestauftakt belohnt worden, der diesmal das Lied vom kleinen grünen Kaktus sang – und dann seine Nachfolger vorstellte: Collin (7), Til (7) und Moritz (8) – die drei "Finsterwalder Rüpel", wie sie sich nennen. In bewährter Weise trugen die jungen Musiker vom Blasorchester der Musikschule und die Chöre der Stadt – nur die Massener fehlten diesmal, weil ihre Chefin 60 wurde – zum Gelingen der regenfreien Eröffnung bei. 

 

Braumeister Klosterhoff erklärt dem Ministerpräsidenten den Fassanstich.
Foto: Dietmar Siedel


Katrin Gröbe dankte allen Helfern und Sponsoren, die wieder – bis auf das Eröffnungskonzert in der voll besetzten Kirche – ein Fest ohne einen Euro Eintritt möglich gemacht haben. Bis Sonntag haben die Finsterwalder und ihre Gäste die Qual der Wahl: Auf 13 Bühnen und Plätzen wird viel Unterhaltung geboten. Zu den Highlights gehören die Sexy-Damen unter dem irritierenden Namen Isarthaler Hexen, Deutschlands meist gebuchte Damenband. Fans von volkstümlicher Schlagermusik sollten das bekannte Geschwisterpaar Anita und Alexandra Hofmann nicht verpassen. Und für Freunde des Gesangs ist der Männerchor aus Schwaben – mit 120 Sängern der zahlenmäßig bisher größte Chor bei einem Finsterwalder Sängerfest – ein Muss.

 

Beim Festumzug am Sonntag schlängeln sich 72 Bilder durch die Straßen der Stadt, wie Bernd Güttes aus Sallgast berichtete, der erst am Donnerstag mit der SilberElster des Amtes Kleine Elster für sein Engagement in den vielen Ehrenämtern ausgezeichnet wurde. Im Sängerfestverein hat er den Festumzug wochenlang mit zusammenstellen helfen, am Sonntag wird er in historischer Polizeiuniform den Zug begleiten.

 

Danach gibt es mit dem Auftritt der Münchener Freiheit noch mal einen richtigen Knaller, wenn die Besucher auf dem Finsterwalder Marktplatz in das legendäre "1000-mal Du" mit einstimmen werden. 

 

Text: Dieter Babbe
Fotso: Dietmar Siedel

Quelle: Lausitzer Rundschau 30.08.2014

 

 

Sängerlied

Wir sind die Sänger von Finsterwalde,
wir leben und sterben für den Gesang.
Dass wir die Sänger sind,
das weiß ein jedes Kind,
wir leben und sterben für den Gesang.

 

 

 

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